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Hansueli Zaugg |
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Vreni Späti |
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Hansueli Zaugg |
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Vreni Späti |
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Hansueli Zaugg |
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Vreni Späti |
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Hansueli Zaugg |
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Catherine Keller / Vreni Späti |
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Jahresbericht 2000
des Präsidenten der Regionalgruppe Zürich
des Retriever Club Schweiz
Haben wir unsere Zielsetzung für das Jahr 2000 nun
erreicht? Wir wollten ein Jahr der Konsolidierung einschalten, um das Erreichte für die
Zukunft zu sichern. Zum Teil ist es uns sicher gelungen, wenn ich an den Bereich Kynologie
denke, zum Teil aber auch nicht, wenn ich die Lücke sehe, welche der Rücktritt unseres
Küchenchefs aus dem Vorstand auftut. Wenn ich die Unterstützung des Vorstands aus den
Kreisen der Mitglieder betrachte, sind wir auf dem Weg in die richtige Richtung.
Familien- und gesellschaftliche Anlässe
Die vierte Jahresversammlung führten wir in der Blockhütte des
Sportzentrum Migros in Greifensee durch. Erstmals waren wir selber für Trank und Speise
besorgt, eine Idee, die sich bewährte. Betreut von Benny Walker, der unseren Küchenchef
würdig vertrat, wickelten wir den administrativen Teil des Abends vor einem gemütlich
prasselnden Kaminfeuer in ganz entspannter "Blockhütten-Atmosphäre" ab. 37
Mitglieder nahmen an der Versammlung teil und nicht weniger als 25 Mitglieder
entschuldigten Ihr Fernbleiben mündlich oder schriftlich ein Zeichen dafür, dass
unsere Regionalgruppe lebt!
Der Vortragsabend war der Arbeit des Therapiehunds gewidmet.
Frau Peggy Hug vermittelte uns sehr eindrücklich, welche Voraussetzungen für eine
Therapiehunde-Ausbildung erfüllt sein müssen, erläuterte das umfangreiche
Schulungsprogramm und zeigte auf, was für sinnvolle Einsatzmöglichkeiten diese
Ausbildung dem Team eröffnet. Der Anlass war von über 40 Teilnehmern besucht.
Der Family von Mitte Jahr wurde dieses Jahr von Marianne und
Bruno Vorburger und von Conny und Ralph Gehrig organisiert. Auf dem Zimmerbergrücken, von
Thalwil bis Oberrieden, legten sie einen sehr abwechslungsreichen Parcours an, gespickt
mit anspruchsvollen Übungen und kniffligen Fragen. Wir erlebten zusammen mit 40 anderen
Retrievern einen ganz lässigen Sonntag, der seinen krönenden Abschluss mit der
erstklassigen Bewirtung von Andreas Godenzi im Armbrustschützenstand Thalwil fand.
Das Retriever-Schwimmen 2000 bildete den herausragenden
Höhepunkt unseres Jahresprogramms. Am 10. September machte einfach alles mit: Von der
Stadt Zürich, die uns das Areal am Zürichhorn zur Verfügung stellte, über die gut 35
Helfer, welche die Durchführung dieses Anlasses überhaupt möglich machten, die
grossartig aufgezogene Wirtschaft mit Ihrem tollen Angebot an Essen und Getränken, das
Rennbüro, das mit modernster Technik den Ablauf der Rennen sicherstellte, bis zum Wetter,
welches gar nicht hätte schöner sein können und den 130 Retrievern aus fast allen
Teilen der Schweiz, die mit vollem Einsatz um den Titel "The most famous Retriever of
the Lake of Zurich" kämpften. Nach gut sechs Stunden Wettschwimmen, unterbrochen
durch die beeindruckenden Vorführungen des "Sanitäts-, Wasserrettungs-, Drogen- und
Familienhunds" wurde der ganz grosse Sieger aller Kategorien erkoren:
"Basil" von Barbara Thoma-Späth aus Jona. Allen, die irgendwie dazu beigetragen
haben, dass dieser Anlass zum Grosserfolg des Jahres 2000 wurde, dankt unsere
Regionalgruppe ganz herzlich.
Auch der Family II Ende Oktober ist ein fester Bestandteil
unseres Programms - und etwas "Gruseln" gehört in dieser Jahreszeit einfach
dazu. Dieses Mal stand der Anlass unter dem Motto "Vampir-Nacht". Alexandra
Schneider, die hinter all den kurligen Ideen stand, welche die Würze des Abends
ausmachten, scheute überhaupt keine Mühe, auch zwei echte Vampire ihr Unwesen treiben zu
lassen. Dass der Anlass sehr beliebt ist, beweist die Teilnehmerzahl, die auch dieses Mal
wieder gegen 100 ging. Im Schützenhaus Rüschlikon fanden wir gerade noch knapp Platz,
den Abend bei einer Spaghettata à discrétion gemütlich ausklingen zu lassen.
Die Vorweihnachtswanderung war dieses Jahr ein gesitteter
Spaziergang vom Armbrustschützenstand Thalwil über Gattiker- und Waldweiher zum
Schiessstand Oberrieden und mit einem wunderbaren Ausblick auf den winterlichen Zürichsee
wieder zurück nach Thalwil. Vorbildlich wurden die Hunde über weite Strecken an der
Leine geführt. Umso eindrücklicher war dann das Bild beim Gattikerweiher, wo eine Meute
von über 40 Hunden sich auf den umgebenden Wiesen so richtig austoben konnte, ohne dass
es zu irgendwelchen erwähnenswerten "Hundekämpfen" kam. Der anschliessende
Chlaushöck mit Nachtessen war leider der letzte Auftritt von Andreas Godenzi als
Küchenchef. Und er liess sich nochmals etwas einfallen, um uns kulinarisch zu verwöhnen!
Andreas, ganz herzlichen Dank für alles, was Du während der vergangenen Jahre zum
Gelingen unserer Anlässe beigetragen hast.
Es fällt auf, dass dieses Jahr fast alle Anlässe auf dem
Zimmerbergrücken stattfanden. Dies, weil fast alle Organisatoren aus dieser Region
stammen. Eigentlich sollten wir unsere Anlässe über das ganze Gebiet der Regionalgruppe
verteilen. Ich hoffe, dass dies im kommenden Jahr wieder gelingt als Aufruf an
unsere Mitglieder aus anderen Regionen, die Organisation eines unserer Anlässe zu
übernehmen!
Für die Organisation der gesellschaftlichen Anlässe im Jahr 2000
waren Conny und Ralph Gehrig, Dorle Schmauder, Alexandra Schneider, Kurt Schori, Ursula
Seiler, Vreni Späti, Marianne und Bruno Vorburger und Hansueli Zaugg zuständig. Andreas
Godenzi und Benny Walker verwöhnten uns mit hervorragender Bewirtung und dank vieler
Helfer konnten alle Anlässe reibungslos durchgeführt werden. Allen vielen, vielen Dank
für ihre Arbeit und ihren Einsatz für unsere Regionalgruppe.
Kynologische Anlässe und Kurswesen
Die kynologischen Anlässe bildeten einen Eckpfeiler in unserem
Veranstaltungsprogramm: Zwei Workshops und zwei Kurse wurden durchgeführt, ein weiterer
Kurs musste mangels Teilnehmern abgesagt werden. Ein detaillierter Bericht über diese
Anlässe findet sich im Jahresbericht Kynologie.
Wir danken der SKG Zürich mit ihrem Präsidenten, Hansruedi Weinmann,
dass wir auch dieses Jahr das Reckenholz wieder für unsere kynologischen Anlässe
benutzen durften. Beim Gartenbauamt der Stadt Zürich bedanken wir uns für den Platz auf
der Allmend Wiedikon, der für unser Kurswesen immer von grossem Nutzen ist.
Aus dem Bericht von Vreni geht hervor, dass die kynologischen Anlässe
im vergangenen Jahr von einem Übungsleiterinenteam organisiert und durchgeführt wurden.
Elvira Hauri, Karin Hindenlang, Alexandra Schneider und Bea Steinbuck haben viel für
unsere Regionalgruppe geleistet. Es ist gut zu wissen, dass unsere Kynologie breit
abgestützt ist und so die Kontinuität gewährleistet ist. Ein ganz herzliches Dankschön
an alle, die sich auf diesem Gebiet für uns eingesetzt haben.
Aktivitäten im RCS
"Die Restrukturierung des RCS geht in ganz kleinen Schritten
weiter." Mit diesem Satz begann bereits mein Jahresbericht 1999. Dieses Jahr kann ich
nicht mehr dazu sagen. Aus den zwei RCS Regional-Konferenzen ist nur gerade ein
Grundsatzentscheid erwähnenswert: Nach einer Restrukturierung des RCS sollen alle
Mitglieder, egal welcher Regionalgruppe sie angehören, den gleichen Jahresbeitrag
bezahlen. Aus diesen Beiträgen soll jeder Regionalgruppen soviel zustehen, dass sie in
etwa über gleich viele Mittel wie vorher verfügt.
Ich erwarte, dass an der GV 2001 des RCS die Restrukturierung mit der
angestrebten Umstellung von der bisherigen Mitglieder- zur Delegiertenversammlung als
Organ des RCS auf die Traktandenliste kommt. Die Annahme dieser Umstellung würde eine
Mitgliedschaft in der Regionalgruppe erheblich aufwerten und jedem RCS-Mitglied bessere
Möglichkeiten bieten, am Geschehen im Club teilzuhaben und auch darauf einzuwirken.
Administratives
Im vergangenen Jahr hat Martin Wernli drei "apport!"
herausgegeben. Ich hoffe, dass es uns gelingt, wieder neue Inserenten zu finden, damit
unser Vereinsorgan selbsttragend bleibt. Es wäre schade, wenn wir auf unsere Zeitung aus
finanziellen Gründen verzichten müssten. Unser Auftritt im Internet ist
heutzutage unumgänglich: Gerade bei Anlässen wie dem Retriever-Schwimmen zeigt es sich,
dass dies die einzig taugliche Lösung ist, kurzfristig viele Leute anzusprechen. Da ein
Internetanschluss aber noch lange nicht jedermanns Sache ist, hat unser "apport!"
immer noch die grösste Bedeutung als Sprachrohr der RGZ.
Unser Mitgliederbestand beläuft sich heute auf 237
Anschriften. 33 Neueintritten stehen 39 Austritte gegenüber. Die Verantwortlichen im RCS
drängen uns, nur noch RCS-Mitglieder als Mitglied unserer Regionalgruppe aufzunehmen
respektive zu akzeptieren. Wir werden diese Angelegenheit darum an der kommenden GV
behandeln, um zu einer Lösung zu kommen, die von der Mehrheit der Mitglieder der RGZ
getragen wird.
Nach fünf Jahren im Vorstand und einem Jahr als Mitinitiant tritt
Andreas Godenzi auf die GV 2001 von seinem Amt als Küchenchef der RGZ zurück. Dass uns
dieser Rücktritt eine grosse Lücke öffnet, und dass wir uns schwer tun, das was Andreas
für uns aufgebaut hat, fortzusetzen, ist allen durch die vielen Mitteilungen dazu bestens
bekannt. Kein Mitglied des Vorstands ist deswegen aber in irgendeiner Art und Weise
verpflichtet, bei seinem Rücktritt selber für eine geeignete Nachfolge zu sorgen.
Vielmehr sind wir ihm/ihr dankbar für alles, was er/sie während seiner/ihrer
Vorstandstätigkeit für unsere Regionalgruppe geleistet hat. Lieber Andreas, ich habe
Verständnis für deinen Entscheid. Schliesslich sollst du ja auch einmal Zeit und Musse
finden, als Teilnehmer an unsere Anlässe zu kommen. Für deine Kreativität, deinen
unermüdlichen Einsatz und deinen eisernen Willen auch unsere Kasse immer wieder an deiner
Bewirtung teilhaben zu lassen danke ich dir im Namen der RGZ vielmals. Du hast während
der vergangenen sechs Jahre ganz Wesentliches zum Erfolg unserer Veranstaltungen
beigetragen.
Trotz einiger Rückschläge geht es unserer Kasse immer noch
gut: Thomas wird dies in seinem Kassabericht bestätigen. Die Erfahrungen aus dem
vergangenen Jahr haben aber gezeigt, dass wir mit unserem Budget weiterhin bestrebt sein
müssen, unser Vermögen zu vergrössern. Es braucht sehr wenig, dass ein finanzielles
Polster empfindlich beansprucht wird. Unserem Hauptsponsor Biomill, der uns neben der
finanziellen Unterstützung auch immer wieder mit tollen Naturalgaben unterstützt, danke
ich im Namen der RGZ bestens. Nachdem der Vertrag Ende dieses Jahres ausläuft, hoffe ich,
dass wir auch in Zukunft auf die Grosszügigkeit von Biomill zählen können.
Die Geschicke der RGZ wurden im vergangenen Jahr wiederum an sechs
Vorstandssitzungen bestimmt.
Im neuen Jahr muss es uns gelingen, die Lücke, die der Rücktritt
unseres Küchenchefs öffnet, wieder zu schliessen. Wir brauchen auch neue Inserenten für
unser "apport!", damit wir uns unsere Zeitung weiterhin leisten können.
Wir wollen den Standard unserer Veranstaltungen halten und es muss uns gelingen, die
Aktivitäten unserer Regionalgruppe auf eine breitere personelle Basis abzustützen.
Besten Dank an alle Kolleginnen und Kollegen aus dem Vorstand für die
schöne und gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Allen Mitgliedern der RGZ wünsche
ich viele schöne Erlebnisse mit ihren Vierbeinern.
Hansueli Zaugg, Präsident
Zürich, 27. Januar 2001
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Jahresbericht 2000 Kynologie
Wieder
stehen wir am Anfang eines neuen Hündeler-Jahres und möchten nochmals kurz auf einige
zusammen erlebte Stunden zurückschauen.
Den Auftakt machte wie gewohnt der
VORTRAG / Info-Abend
Frau Peggy Hug mit ihrem Golden Retriever Tambo
vermittelte uns einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der Therapiehunde. Sie zeigte
uns auf, welche Bedingungen ein Hund erfüllen muss, um überhaupt zu dieser Ausbildung
zugelassen zu werden. Sie erläuterte das umfangreiche Schulungsprogramm, wo die Hunde mit
allem vertraut gemacht werden, was ihnen bei der späteren Arbeit begegnen könnte. Sie
erklärte die Aufgaben eines ThearpiehundeTeams, seine Einsatzmöglichkeiten in
Spitälern, Kinderkliniken, Behinderten- und Altersheimen oder überall dort, wo
benachteiligten Menschen durch den Kontakt mit einem entsprechend ausgebildeten Hund
geholfen werden kann. Anhand von Videos und in praktischen Uebungen wurde vorgeführt, wie
ein solcher Einsatz aussieht und welche Erfolge ein gut ausgebildetes Team zum Beispiel
bei behinderten Kindern erzielen kann. Für alle über 40 Anwesenden war dieser Abend
ausserordentlich eindrücklich und hat uns gezeigt, wie sinnvoll eine Arbeit mit unseren
Vierbeinern sein kann.
KURS I Spielerisches Arbeiten
An drei Samstagen im April wurde unter der Leitung von
Elvira, Bea und Alexandra das richtige Spielen und das Umsetzen von Spiel in so genannte
Arbeit eingeübt. Ein ganz besonderes "Spielen" mit einem geeigneten, speziellen
Spielzeug wurde gezeigt. Es wurden Grundpositionen wie Platz, Steh oder bei Fuss gehen
geübt und zuerst mit Würstli und je länger, desto mehr mit dem Spielzeug belohnt.
Dieses Spielen vertieft die Beziehung zu unseren Hunden, es ermöglicht uns einen
abwechslungsreichen Uebungsablauf ohne Langeweile und spornt den Hund zu Höchstleistungen
an. So waren denn auch Hunde und Meister am Ende des Kurses ziemlich geschafft. Trotzdem
kam das Plaudern und Austauschen von Erlebnissen bei Kaffee und Kuchen nicht zu kurz.
WORKSHOP 1 Revieren
Einmal mehr hat sich am 14. Mai Roland Meier aus der
Regionalgruppe Mittelland, er ist den meisten schon bestens bekannt, bereit erklärt,
unserer Gruppe das richtige Revieren näher zu bringen. 14 interessierte Teams wurden mit
einem kurzen theoretischen Teil und anschliessend mit praktischer Arbeit in die Kunst des
Revierens eingeführt. Roland verstand es ausgezeichnet, einen fantasievollen und
abwechslungsreichen Revieraufbau zu vermitteln. Jedes Team wurde individuell gefordert und
es wurde schnell klar, dass nur mit sehr viel Uebung und Geduld das richtige Revieren
gelernt werden kann.
Alexandra hat sich liebevoll und ausgiebig um das
leibliche Wohl der Teilnehmer/Innen in der Pause und beim Imbis gekümmert. Sie hat sich
spontan und mit ihrer gewohnten Gründlichkeit bereit erklärt, mich an diesem Anlass zu
vertreten und die Organisation mit allem Drum und Dran zu übernehmen.
KURS II Aufbau Junghunde
Im Juni/Juli sollte auf der Allmend ein Junghunde
Aufbaukurs stattfinden. Unsere Uebungsleiterinnen Karin, Bea und Alexandra hatten sich
vorbereitet, ein Konzept ausgearbeitet und warteten voller Freude auf eine Schar junger,
freudiger Retriever, um Ihnen das Hunde-ABC beizubringen. Angemeldet hat sich ein, richtig
ein einziger Hundeführer mit einem Junghund. Wo sind sie denn, die Junghunde der
RGZ, welche unter ihresgleichen etwas lernen möchten? Es blieb uns keine andere Wahl als
diesen Kurs abzusagen.
KURS III Spiel, Sport und Spass für die
ganze Familie
Mit Alexandra als Initiantin und Leiterin wurde in
diesem Kurs vor allem das Zusammenspiel von Mensch und Hund gefördert. Mit Motivation
wurde spielend Neues gelernt. Aktivität und Freudigkeit waren gefragt, um neue
Herausforderungen zu meistern. Unter Einbezug von Agility Elementen zeigte sich bald, wie
wichtig es ist, dem Hund die korrekten Befehle zu geben und ihn entsprechend zu
motivieren. Dass dabei die Hunde ihren Spass hatten und freudig mitmachten und
dabei erst noch vieles lernten ist selbstverständlich. Sportlich waren vor allem
die Zweibeiner gefordert, mussten sie doch für einmal auch richtig mitrennen. Dass das
Anleiten und Führen eines Hundes auch für ein Kind ein Erfolgserlebnis sein kann, zeigte
sich, wenn man beobachtete, mit welchem Eifern und Stolz das Töchterlein von Irene und
Andreas bei diesem Kurs mitmachte.
WORKSHOP 2 Jagdliches Apportieren
Am 1. Oktober trafen sich wiederum etwa 20 Hunde und
ihre Meister zu einem "Schnuppertag" im jagdlichen Apportieren. Hansruedi
Weinmann und Lita führten uns zuerst andhand eines Videofilmes in die Theorie der
jagdlichen Arbeit ein. Sie erklärten die Grundbegriffe und übungen und zeigten,
wie man diese auch zu Hause oder im Alltag üben kann. Auf diesen Grundvoraussetzungen
wird dann die eigentliche jagdliche Apportierarbeit aufgebaut. Mit einer eindrücklichen
Vorführung bewiesen uns Lita mit ihrem Jundghund Kap und Hansruedi mit seinem
ausgebildeten Folker zu welchen Leistungen ein Apportierhund fähig ist. Schliesslich
durften auch die "Schnupperhunde" ihr Können unter Beweis stellen. Eifrig
wurden Dummies geholt und gesucht. Da war es oft schwierig, erst dann loszurennen, wenn
der Führer das Kommando gab oder sitzen zu bleiben, wenn sogar der Meister selbst die
Dummies holte. Dass diese Arbeit dem Wesen und den Eigenschaften der Retriever entspricht,
zeigte sich in der grossen Begeisterung der Hunde. Alle waren voll dabei und nach ihrem
Einsatz auch entsprechend müde. Bei geselligem Zusammensein mit Speis und Trank
beantworteten uns Hansrued und Lita Fragen rund um die jagdliche Arbeit. Bei beiden
möchte ich mich für ihre kompetente Leitung dieses Workshops bestens bedanken.
Für unsere diversen hundsportlichen Aktivitäten
durften wir auch letztes Jahr den Uebungsplatz der SKG Zürich im Reckenholz benutzen,
wofür wir uns bei Hansruedi Weinmann ebenfalls ganz herzlich bedanken.
Mit unseren Kursen und Workshops haben wir in den
letzten beiden Jahren versucht, eine möglichst grosse Palette von Möglichkeiten
aufzuzeigen, wie man zusammen mit seinem vierbeinigen Freund Spiel, Spass und auch
ernsthafte "Hundearbeit" verbinden kann. Wir wollten damit erreichen, dass sich
das Team Mensch/Hund besser verstehen lernt und dass wir mit unseren freudigen,
aufgestellten und gut erzogenen Hunden den Nichthundebesitzern als gutes Beispiel dienen.
Ob wir dieses Ziel erreicht haben, können am besten diejenigen entscheiden, welche sich
an den verschiedenen Anlässen beteiligt haben. Ihnen allen möchte ich für ihr Interesse
und das freudige Mitmachen herzlich danken.
Mein ganz spezielles Dankeschön gilt aber an
dieser Stelle dem Uebungsleitinnenteam. Es sind dies Alexandra Schneider, Bea Steinbuck,
Elvira Hauri und Karin Hindenlang. Sie haben nicht nur als Uebungsleiterinnen gewirkt,
sondern waren auch an der Vorbereitung der Kurse und Workshops massgeblich beteiligt und
haben diese teilweise selbst organisiert und durchgeführt. Ich musste aus
gesundheitlichen und familiären Gründen vergangenes Jahr weitgehend in die zweite Reihe
zurücktreten. Nur dank Ihnen konnten alle die geplanten kynologischen Aktivitäten
überhaupt verwirklicht werden.
Für das neue Retriever-Jahr wünsche ich allen
viele glückliche und sorglose Stunden zusammen mit ihren vierbeinigen Freunden.
Vreni Späti
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Jahresbericht 1999
des Präsidenten der Regionalgruppe Zürich
des Retriever Club Schweiz
Nach dem sehr reich befrachteten Jahresprogramm des
Vorjahres hatten wir das Jahr 1999 unter das Thema Konsolidierung gestellt. Wir wollten
eine geruhsamere Gangart einschlagen und die gewonnene Zeit nutzen, das bisher Erreichte
zu festigen. Im Bereich gesellschaftliche Anlässe beschlossen wir, nur noch einen
Schwerpunktanlass pro Jahr auszutragen, und zwar abwechselnd ein Jahr das Military und das
andere Jahr das Retrieverschwimmen. Diese Massnahme hat sich ausbezahlt und zu einer
gewissen Entlastung geführt. Auf der andern Seite machten wir uns daran, die Wünsche aus
den Mitgliederumfragen des Vorjahres im Bereich Kynologie und Kurswesen umzusetzen. Das
Programm, das wir dafür zusammenstellten, hat uns sehr viele neue Aufgaben gebracht und
die Entlastung aus dem Bereich der Familienanlässe gerade wieder wett gemacht. Fazit: die
angestrebte Festigung des bisher Erreichten bleibt weiterhin ein wesentliches Anliegen,
das erst noch realisiert werden muss.
Familien- und gesellschaftliche Anlässe
Für die dritte Jahresversammlung hatte unsere Aktuarin ein sehr
gemütliches Lokal in Glattfelden gefunden, das unserer Versammlung einen ganz familiären
Rahmen gab. Obwohl Glattfelden für viele mit einer recht langen Anreise verbunden ist,
nahmen über 40 Mitglieder unserer Regionalgruppe an der Versammlung teil. Zum ersten Mal
verzichteten wir auf die Durchführung eines gesellschaftlichen Teils im Anschluss an die
Jahresversammlung, da bisher die Zeit dafür kaum mehr ausreichte. Wir wollten den
GV-Teilnehmern zum Ausklang des Abends vielmehr etwas Zeit lassen zum Gedankenaustausch
untereinander. Dieses Konzept hat Anklang gefunden, und wir werden es auch für
zukünftige Versammlungen beibehalten.
An der Generalversammlung nahmen dieses Jahr die Ehrungen unter dem
Traktandum Verschiedenes recht breiten Raum ein. Die üblichen Traktanden konnten zügig
verabschiedet werden. Das Nachtessen, das zwischen Rückblick und Ausblick serviert wurde,
brachte eine willkommene Auflockerung.
Der Vortragsabend war der Tellington T-Touch Methode gewidmet.
Frau Maja Stocker erklärte sehr kompetent, wie diese Methode zur besseren Kommunikation
mit unseren Hunden wirkt, was sie auslöst und wofür sie angewandt werden kann. Der
Anlass stiess auf sehr grosses Interesse und war gut besucht.
Am 2. Mai folgte bereits die dritte Auflage des Retriever Militarys
in Bubikon. Obwohl der Anlass auch dieses Jahr wieder aus verschiedenen Regionen sehr gut
besucht war und von allen Teilnehmern sehr positiv beurteilt wurde, mussten wir erkennen,
dass ein solcher Grossanlass auf sehr wackeligen Füssen steht, wenn die Finanzierung
nicht nach Plan verläuft. Leider konnten verschiedene Sponsoren dieses Jahr nicht mehr
gewonnen werden, und wir mussten auch erheblich höhere Kosten verkraften. Dass dies nicht
spurlos an unserer Kasse vorbeigeht, liegt auf der Hand. Diese Erfahrungen bekräftigen
unsere Haltung was die Finanzen unserer Regionalgruppe betrifft: Wir müssen in der Lage
sein, den einen oder anderen Rückschlag zu verkraften, ohne dass dies sogleich an unsere
Substanz geht.
Hinter dem Family von Mitte Jahr stand dieses Mal Thomas. Wen
wundert es da, dass wir unsere Kasse wieder etwas aufbessern konnten. Vom Wetter über das
Gebiet, die schön angelegte Strecke, die lustigen Übungen, die erstklassige Verpflegung
und den gemütlichen Ausklang ging alles auf und hat den vielen Teilnehmern einen
lohnenden Abstecher nach Schlieren beschert.
Ende Oktober stand unsere Nachtübung auf dem Programm. Sie
wurde dieses Jahr zur Hexennacht. Der Anlass ist nicht mehr aus der RGZ wegzudenken.
Leider müssen wir die Teilnahmezahl begrenzen und auch Absagen erteilen. Es ist einfach
nicht möglich, ein geeignetes Lokal zu finden, in dem über 100 Teilnehmer und Helfer
verpflegt werden können.
Die Vorweihnachtswanderung wurde dieses Jahr zur eigentlichen
Sturmwanderung. Wir erhielten an diesem Sonntag einen Vorgeschmack auf Lothar.
Verschiedene Teilnehmer nahmen die Strecke rund um den Dübelstein gar nicht erst unter
die Füsse, andere kehrten auf halbem Weg wieder um, und die, die tapfer hinter Klaus
Schmauder her marschierten, hatten sicher dann und wann ein mulmiges Gefühl, wenn es in
den Bäumen ächzte und krachte. Dass der Sturm die bereitgestellten Thermosflaschen mit
dem heissen Kaffee und auch den Schnaps einfach vom Tisch fegte, war der Gipfel an Unbill,
den die tapferen Wanderer über sich ergehen lassen mussten. In der heimeligen Fällander
Hütte kamen alle aber doch noch auf ihre Rechnung und auch der Samichlaus hatte
Gelegenheit, das eine und andere Episödchen zum Besten zu geben.
Für die Organisation der gesellschaftlichen Anlässe waren Danielle
Hambidge, Vreni Späti, Kurt Schori, Thomas Grendelmeier, Hansueli Zaugg, Dorle Schmauder
und Ursula Seiler zuständig. Andreas Godenzi verwöhnte uns in gewohnter Manier mit
hervorragender Bewirtung und dank vieler Helfer konnten alle diese Anlässe reibungslos
durchgeführt werden. Allen danke ich für die viele Arbeit und den Einsatz, den sie für
unsere Regionalgruppe geleistet haben.
Kynologische Anlässe und Kurswesen
Im vergangenen Jahr nahmen die kynologischen Anlässe einen sehr
breiten Rahmen in unserem Veranstalungsprogramm ein. Ein Übungsleiterkurs, zwei Workshops
und drei Kurse wurden durchgeführt. Vreni Späti liefert dazu einen detaillierten
Bericht.
Wir danken der SKG Zürich, und allen voran ihrem Präsidenten
Hansruedi Weinmann, dass wir das Reckenholz für unsere kynologischen Veranstaltungen
benutzen durften. Beim Gartenbauamt der Stadt Zürich bedanken wir uns für den Platz auf
der Allmend Wiedikon, der für unser Kurswesen von grossem Nutzen war.
Die kynologischen Anlässe sind von Vreni Späti organisiert und
durchgeführt worden. Sie hat zusammen mit ihren Helferinnen grosse Arbeit geleistet. Ich
bin sicher, im Namen aller Kursteilnehmer zu sprechen, wenn ich Vreni und ihren
Helferinnen für ihren Einsatz ganz herzlich danke.
Im September stellten wir uns mit dem nötigen Hilfspersonal wieder in
den Dienst der Zuchtkommission des RCS für die Durchführung eines Wesenstests. Dem KV
Embrach verdanken wir, dass dies überhaupt möglich ist, da er uns seinen Platz und alle
nötigen Einrichtungen zur Verfügung stellt. Im Namen des RCS bedanke ich mich bei den
Verantwortlichen dieses Vereins bestens.
Aktivitäten für den RCS
Die Restrukturierung des RCS geht in ganz kleinen Schritten weiter.
Dieses Jahr wurde eine Konferenz der Regionalgruppenverantwortlichen ins Leben gerufen,
die massgeblich zum Zustandekommen eines neu organisierten RCS beitragen soll. Als
erfreuliches Fazit aus den ersten Treffen kann hervorgehoben werden, dass im Grundsatz
über die meisten Regionen hinaus ähnliche Ansichten bestehen. Ein wichtiges Anliegen der
meisten Vertreter ist es zum Beispiel, den Regionalgruppen in der Gestaltung ihrer
Aktivitäten mit den Mitgliedern ein hohes Mass an Autonomie zu belassen. Dem gegenüber
sollen die Rasse betreffende Anliegen oder administrative Aufgaben wie
Mitgliederverwaltung und Beitragsinkasso zentral gelöst werden. Die Chancen, dass unter
solchen Voraussetzungen eine Reorganisation des RCS zustande kommt, können daher eher
positiv eingeschätzt werden.
Administratives
Im vergangenen Jahr hat Nicole Schmid-Schori drei
"apport!" herausgegeben. Unser Auftritt im Internet steht auf einem
neuen Hintergrund. Unser Logo als Wasserzeichen bringt unserer Website eine sehr
persönliche Note.
Unser Mitgliederbestand beläuft sich zur Zeit auf 237
Anschriften.33 Neueintritten stehen 39 Austritte gegenüber. Entgegen früheren Aussagen
ist es heute ein Anliegen der Verantwortlichen im RCS, dass die Mitglieder der
verschiedenen Regionalgruppen auch RCS-Mitglieder sein sollten. Inwieweit diese Ansicht
auch von unseren Mitgliedern getragen wird, werden wir im Hinblick auf einen
reorganisierten RCS mit den direkt Betroffenen abklären.
Trotzt einiger Rückschläge geht es unserer Kasse immer noch
gut: Thomas wird dies in seinem Kassabericht bestätigen. Die Erfahrungen aus dem
vergangenen Jahr haben aber gezeigt, dass wir mit unserem Budget weiterhin bestrebt sein
müssen, unser Vermögen zu vergrössern. Es braucht sehr wenig, dass ein finanzielles
Polster empfindlich beansprucht wird.
Unserem Hauptsponsor Biomill, der uns neben der finanziellen
Unterstützung auch immer wieder mit tollen Naturalgaben unterstützt, danke ich im Namen
der RGZ bestens. Nachdem der Vertrag Ende dieses Jahres ausläuft, hoffe ich, dass wir
auch in Zukunft auf die Grosszügigkeit von Biomill zählen können.
Die Geschicke der RGZ wurden im vergangenen Jahr an sechs
Vorstandssitzungen bestimmt. Dazu waren aber auch noch verschiedene spezielle
Sitzungen nötig, damit alle Anlässe durchgeführt werden konnten.
Eingangs habe ich festgestellt, dass die Konsolidierung des bisher
Erreichten ein wichtiges Anliegen der RGZ bleibt. Darunter verstehe ich zum Beispiel ein
vermehrtes Engagement unserer Mitglieder. Wenn einzelne unserer Anlässe wie im Vorjahr
ganz aus dem Kreis unserer Mitglieder organisiert werden, stützen sich unsere
Aktivitäten auf eine wesentlich breitere Basis ab und sind dadurch entsprechend
abgesichert. Liegen sie ausschlieslich auf den Schultern einiger Vorstandsmitglieder,
stelle ich eine gesicherte Kontinuität in Frage. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der
Vorstand die Absage der Nachtübung wegen fehlender Organisation in Erwägung zog. Auch
die Berichterstattung für !apport und Internet könnte gut aus den Reihen der Teilnehmer
erfolgen. Unser Redaktor kann unmöglich alle Beiträge selber verfassen!
Konsolidierung heisst, das Erreichte für die Zukunft zu sichern.
Dafür brauchen wir im Vorstand etwas Zeit Zeit, die wir erhalten, wenn wir aus dem
Kreis der Mitglieder etwas mehr unterstützt werden.
Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen aus dem Vorstand für die
schöne und gut Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Allen Mitgliedern der RGZ wünsche ich
viele schöne Erlebnisse mit ihren Vierbeinern.
Hansueli Zaugg, Präsident
Zürich, 29. Januar 2000
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Jahresbericht Kynologie
Wieder einmal stehen wir am Ende eines lebhaften und
ereignisreichen Hündeler-Jahres und wir wollen nochmals kurz zurückschauen, bevor wir
das neue Jahr in Angriff nehmen.
Begonnen hat es wie schon Tradition am 12. März mit dem
Vortrag, diesmal mit dem Thema TELLINGTON TTOUCH
Frau Maya Stocker erklärte uns mit viel Fachwissen, wie
die Tellington-Jones Methode entwickelt wurde und wie sie überhaupt funktioniert. Durch
Berührungen und Uebungen werden bisher brachliegende Nerven- und Gehirnzellen aktiviert
und neue emotionale und geistige Muster, neue Bewegungsabläufe ermöglicht und
Heilvorgänge bewirkt. Spannungen lösen sich und eine wunderbare Arbeitshaltung entsteht.
Nach der Theorie wurde das Ganze praktisch, z.T. am Menschen und an den anwesenden
Versuchshunden vorgezeigt und geübt. So konnten wir einen guten Einblick in diese Methode
gewinnen. Sie ist schnell zu erlernen und einzusetzen und erleichtert uns die
Kommunikation mit unseren Hunden. Sie stellt aber auch eine hilfreiche und wirkungsvolle
Technik dar, um im Fall von Krankheit oder Rekonvaleszenz unseren vierbeinigen Freunden zu
helfen.
Für unsere Kurse und die Worshops durften wir dank dem
Entgegenkommen der SKG-Zürich deren Platz im Reckenholz benützen und ich möchte mich
bei Hansruedi Weinmann, welcher dies ermöglicht hat, recht herzlich bedanken. Der Platz
eignet sich ausgezeichnet für alle "hündischen" Aktivitäten, sodass sich auch
das Wetter entsprechend zeigte, war es doch meistens richtiges "Hundewetter",
was dem Platz dann den neuen Namen "Regenholz" einbrachte.
Am 21. März konnten wir dank der wervollen Unterstützung
aus der Regionalgruppe Mittelland einen
UEBUNGSLEITERKURS als Vorbereitung für das
Kursprogramm 1999 durchführen.
Unter kundiger Leitung wurden 9 interessierte
Teilnehmerinnen theoretisch und praktisch in die Arbeit als Uebungsleiterin eingeführt.
Unsere Kursleiter verstanden es ausgezeichnet, uns mit ihren eigenen Hunden zu zeigen, was
man mit einer freudigen und zielgerichteten Aufbauarbeit erreichen kann. Im Vordergrund
stand natürlich die Motivation unserer Vierbeiner. Mit Begeisterung versuchten wir, das
Gezeigte an unseren eigenen Hunden nachzuvollziehen und lernten, wie wir dieses Wissen und
auch die Freude an den erzielten Erfolgen an andere weitergeben können. Aus diesem Kurs
sind einige sehr engagierte Uebungsleiterinnen hervorgegangen, welche das Gelernte im
letzten Jahr mir Ihnen in diversen Kursen und bei Anlässen umgesetzt haben. Ob ihnen das
gelungen ist, können Sie selber am besten beurteilen. Auf jeden Fall möchte ich mich
hier bei allen, es sind dies Karin Hindenlang, Elvira Hauri, Alexandra Schneider, Bea
Steinbuck und Gaby Meier ganz herzlich bedanken für ihre grossen Einsatzfreudigkeit, ihre
guten Ideen und ihre wertvolle Mitarbeit.
Am 6. Juni fand der
WORKSHOP II Motivation und Führigkeit
statt. Ursula Gisel, Regionalguppe Mitelland, demonstrierte
den ca. 20 aufmerksamen Retrieverfreunden, was es heisst, einen Hund richtig zu motivieren
und dann diese Motivation für die Arbeit entsprechend umzusetzen. In kleinen Gruppen
verteilt wurde alsdann eifrig geübt. Bald zeigte sich, dass das richtige Spielen mit dem
Hund gar nicht so einfach ist und es vielfach die Meister waren, welche zuerst lernen
mussten, ihre Hemmschwelle zu überwinden und richtig aus sich herauszugehen. Dass aber
diese nahen Körperkontakte und das freudige Spiel sich auf die Arbeit positiv auswirkt,
zeigte sich an den anschliessenden Gehorsamsübungen. Die Hunde waren viel aufmerksamer
und besser auf ihren Meister fixiert und haben sogar Uebungen mir Bravour bewältigt, zu
denen sie vorher nicht fähig waren. Die zufriedenen, zwar nassen und frierenden
menschlichen Teilnehmer konnten sich zum Abschluss mit herrlichen Grilladen, Kaffee und
Kuchen verwöhnen lassen.
Am 19. Sept. trafen sich ein gutes Dutzend interessierte
RGZler zum
WORKSHOP II Nasenarbeit
Auch diesmal war professionelle Hilfe aus der
Regionalgruppe Mittelland angereist. Roland Meier hat es ausgezeichnet verstanden, den
Teilnehmern das Thema "Nasenarbeit" näher zu bringen. Nach einem kurzen aber
ausführlichen theoretischen Teil machten sich alle an die praktische Arbeit. Als
Einleitung wurde vorgezeigt, wie man schon mit einem kleinen Welpen das Fährten aufbauen
kann. Dank den guten Beziehungen von Doris Weishaupt war genügend ausgezeichnetes
Spurengelände in der Umgebung vorhanden. So konnten alle Anwesenden gemäss ihrem
Ausbildungsstand eine kurze oder längere Spur, mit und ohne Ecken, laufen oder eine
Fremdspur ausarbeiten. Das Verweisen wurde erklärt und Roland begleitete jeden Einzelnen
mit wertvollen Tips und Anregungen. Auch die Zuschauer konnten von den aufgezeigten
Korrekturen und den Kommentaren viel Wertvolles für sich ableiten. Wie gewohnt wurde auch
dieser Anlass mit einem Imbis und gemütlichem Beisammensein, diesmal bei herrlichem
Wetter, abgeschlossen.
KURS 1 Lernen und Plausch für Frauchen, Herrchen und
Hund
Für diesen Kurs im Frühjahr wurde der Plausch für einmal
über das Lernen gestellt, sollte es doch für die angemeldeten 27 Hunde und ihre Führer
ein Spass sein, die unterschiedlichen Posten zu durchlaufen. Die Hunde konnten ihre
Fähigkeiten spielerisch im Springen, Balancieren. Slalomlaufen und Apportieren üben und
die Meister hatten Gelegenheit zu beweisen, ob es ihnen auch in unverhofften Situationen
möglich ist, ihre Retriever richtig anzuleiten. Die Hunde staunten nicht schlecht, wenn
sie selbst still sitzen mussten, während ihre Miester ihnen eine Uebung vormachten. So
war nebst spielerischem Lernen auch für Unterhaltung unter den Zuschauern gesorgt, welche
trotz misslichem Wetter ebenfalls mit dabei waren. An Spass hat es jedenfalls nicht
gefehlt und am letzten Kurstag hatte sogar die Sonne ein Einsehen, sodass wir die von
Hansueli servierten Grillwürste mindestens aussen herum trocken geniessen konnten.
KURS 2 Freude am Gehorchen und Lernen für Junghunde
Hier waren die jüngeren Hunde mit ihren neuen Besitzern
angesprochen. An drei Sommerabenden trafen sich auf der oberen Allemnd einige junge
Wildfänge um das Hunde-ABC zu lernen. Die Menschen sprachen von Motivation. Dabei war es
doch einfach ein tolles neues Spiel mit Frauchen oder Herrchen. Dass dabei die Hunde so
nebenbei lernten an der Leine zu gehen und auf Abruf herbeizukommen war nur eine angenehme
Nebenerscheinung. So intensiv etwas mit seinem "Oberhund" tun zu dürfen war
für alle ein beglückendes Erlebnis und die jungen Retriever merkten gar nicht, dass sie
damit einen grossen Schritt weitergekommen waren um das zu werden, was die Menschen einen
angenehmen Begleiter nennen.
KURS 3 Freudige Familienhunde
Familienhunde sind ja eigentlich alle unsere Retirever,
warum denn ein spezieller Kurs dafür? Bei diesem Kurs sollten deshalb alle
Familienmitglieder, auch Kinder mitmachen können. Sie sollten alle verstehen lernen, wie
wichtig es für einen Hund ist, beim Spiel, bei Spaziergängen, beim Herbeigerufen werden,
immer die gleichen Kommandos zu hören. Sie sollten alle miterleben, wie man seinen
vierbeinigen Hausgenossen richtig motivieren, d.h. anregen kann, um mit viel Freude und
Aufmerksamkeit eine gestellte Aufgabe zu erfüllen. Sie sollten alle erfahren, wie schön
es ist, mit seinem Hund richtig zu spielen und manchmal auch über seinen eigenen Schatten
zu springen und durch diese intensiven Kontakte den Hund auch besser zu verstehen.
Mit diesen Kursen und Workshops haben wir versucht,
möglichst für viele verschiedene Bedürfnisse etwas anzubieten. Wenn es unseren
Uebungsleiterinnen gelungen ist, etwas von dem reichhaltigen Stoff auf gute Art den
Teilnehmern zu vermitteln, haben wir unser gewünschtes Ziel erreicht.
Auch das Jahr 99 war wieder von vielen verschiedenen
Aktivitäten geprägt. Wir hoffen, dass wir mit unseren Kursen und Workshops vielen
Retireverfreunden im Verständnis und im Umgang mit ihrem Liebling behilflich sein
konnten. Unseren Uebungsleiterinnen und allen, welche mir mit Rat und Tat bei der
Erarbeitung und Durchführung des Programmes behilflich waren und mich tatkräftig auch
mit Ideen unterstützt haben, möchte ich hier herzlich danken.
Danken möchte ich aber auch Ihnen allen für das freudige
Mitmachen und Ihr Interesse. Wir werden auch weiterhin versuchen, mit unseren Kursen und
Workshops für möglichst viele Bedürfnisse etwas zu bieten. Sollten Sie diesbeüglich
Wünsche oder Anregungen haben nehmen wir diese selbstverständlich gerne entgegen.
Für das 2000-ender "Retrieverjahr" wünsche ich
allen viel Spass und möglichste viele schöne und geruhsame Stunden mit ihren Lieblingen.
Vreni Späti
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Jahresbericht
1998 des Präsidenten
der Regionalgruppe Zürich des Retriever Club Schweiz
Uff, ein happiges Jahr war es schon, dieses
1998, was die Aktivitäten unserer Regionalgruppe betrifft! Drei Schwerpunktanlässe
hatten wir in unserem Programm, und diese neben unseren normalen Anlässen, die wir das
Jahr über durchführen. Wir waren schon etwas gefordert, und wir haben uns auch gefragt,
ob ein solches Programm nicht doch etwas zu weit gehe, wenn wir bedenken, dass alle
organisatorischen Arbeiten für diese Veranstaltungen - die Vorbereitung, die
Durchführung und auch der Aufwisch darnach - für alle von uns reiner Freizeiteinsatz
ist. Wie schnell kann bei einer solchen parforce Leistung die Motivation der Betroffenen
ins Gegenteil umschlagen! Dies würde der Sache der RGZ grossen Schaden antun.
Nun, ich glaube nicht, dass wir dieser Beziehung
bereits Befürchtungen hegen müssen. Doch ist es sicher besser, wenn wir uns rechtzeitig
darüber Rechenschaft abgeben, so können wir agieren und sind nicht unverhofft gezwungen
zu reagieren.
Familien- und gesellschaftliche Anlässe
An der zweiten Jahresversammlung nahm neben
den üblichen GV-Traktanden die Diskussion über das Konzept der von der RGZ anzubietenden
Ausbildung sehr breiten Raum ein. Als Fazit daraus übernahm der Vorstand einen
Doppelauftrag: Einerseits entspricht der Wunsch nach einem Angebot von Kursen zur
Ausbildung zum Familienhund einem recht breiten Bedürfnis, andererseits sind aber auch
Kurse in Ergänzung zum Angebot in den Clubs erwünscht, wo Erziehungfragen mit erfahrenen
Kursleitern erörtert und praktisch geübt werden können.
Am Vortragsabend erzählte uns Karin
Hindenlang "Das Märchen vom bösen Wolf": Ein sehr lehrreicher Abend mit einem
äusserst kompetent vorgetragenen Thema, das heute aktueller denn je ist.
Im Mai folgte die zweite Auflage des Retriever
Military in Bubikon, auch dieses Jahr wieder mit gut 150 teilnehmenden Retrievern.
Nicht nur gelang dem OK ein sehr schöner Anlass, die tollen Preise liessen bei manch
einem unverhofft einen ganz gesunden Ehrgeiz aufkommen.
Der Family Mitte Jahr wurde zu einem
erfolgreichen Erstling, wurde mit diesem Anlass doch das erste Mal eine Veranstaltung ganz
ohne Mithilfe aus dem Vorstand durchgeführt. Ronny Schlegel und sein OK liessen sich
dafür auch gleich noch einen neuen, interessanten Austagungsmodus einfallen, in dem sie
alle Teilnehmer gleichzeitig starten liessen, aber jeden auf eine andere Strecke
schickten. Dadurch waren mehr oder weniger alle gleichzeitig zum Mittagessen zurück, und
das wurde von den Teilnehmern sehr geschätzt.
Am ersten September Sonntag galt nur ein Befehl:
"Auf die Plätze, fertig, SCHWIMM!" Das erste Retriever Schwimmen
gelangte mit rund 130 Schwimmern zur Austragung. Aus fast allen Regionen rekrutierten sich
die Teilnehmer, vom Mittelland über den Aargau bis hinaus in die Ostschweiz, ein echter
Schwerpunktanlass des RCS. Einige Kinderkrankheiten hafteten der Organisation zwar an,
aber nichts desto trotz wurde dem OK die uneingeschränkte Anerkennung aller Teilnehmer
für die gelungene Veranstaltung zu Teil.
Anfang November war wieder Zeit für die Nachtübung.
Von der Beteiligung her scheint dieser Anlass einem echten Bedürfnis unserer Mitglieder
zu entsprechen. Vermutlich sind es ja nicht nur die Übungen, die draussen im Dunkeln
absolviert werden müssen, welche unsere Mitglieder so zahlreich anziehen, sondern es ist
sicher auch das gemütliche Zusammensein bei Fondue à discrétion, bei dem die Unbill der
kalten Nacht schnell wieder vergessen ist. Auch diese Veranstaltung wurde ganz aus dem
Kreise unserer Mitglieder organisiert: Herzlichen Dank dem gesamten OK unter Markus
Winiger.
Gemütlich schlossen wir das Jahr mit der Vorweihnachtswanderung
ab, die uns dieses Jahr an den Sihlsprung führte. Schade, dass sich das wunderschöne
Winterwetter nicht bis zu unserer Wanderung hielt. Es hätte der gelungenen Veranstaltung
den richtigen vorweihnachtlichen Rahmen gegeben. Trotzdem wusste der Samichlaus, der uns
unterwegs überraschte, wiederum diese und jede Anekdote.
Für die Organisation der gesellschaftlichen
Anlässe waren Danielle Hambidge, Vreni Späti, Kurt Schori, Ronny Schlegel, Markus
Winiger, Dorle Schmauder und Ursula Seiler zuständig. Andreas Godenzi verwöhnte uns mit
hervorragender Bewirtung und dank vieler Helfer konnten alle diese Anlässe reibungslos
durchgeführt werden. Allen danke ich für die viele Arbeit und den Einsatz, den sie für
unsere Regionalgruppe geleistet haben.
Kynologische Anlässe
Von den beiden im Jahresprogramm vorgesehenen Workshops
mussten wir den ersten leider ausfallen lassen. Wir hatten vorgesehen, entweder einen
Workshop zum Thema Tellington Touch oder einen Obedience Workshop durchzuführen. Leider
war es uns aber nicht möglich, zum vorgesehenen Termin qualifizierte Kursleiter zu
finden. Der zweite Workshop im Herbst hingegen, geleitet von Jeanine Tschupp, bot uns
einen sehr interessanten Einblick in die Sparte Obedience.
Im September stellten wir uns mit dem nötigen
Hilfspersonal wieder in den Dienst der Zuchtkommission des RCS für die Durchführung
eines Wesenstests. Dass ein Wesenstest überhaupt in unserer Region stattfinden kann, ist
nur dank dem Entgegenkommen des KV Embrach möglich, der dafür seinen Platz und alle
nötigen Einrichtungen zur Verfügung stellt. Im Namen des RCS bedanke ich mich bei den
Verantwortlichen dieses Vereins ganz herzlich.
Anfang November wagten wir uns an die Organisation
der Schweizer Meisterschaft des RCS für Sanitäts- und Begleithunde und die gleichzeitig
damit durchgeführten Retrieverprüfungen. Mit weit über 40 Anmeldungen sahen wir unsere
enormen Vorarbeiten belohnt. Leider gelang uns die Umsetzung unserer organisatorischen
Vorkehren aber nicht so, wie wir uns dies für einen solchen Tag vorgestellt hatten.
Dafür übernehmen wir die Verantwortung, es fehlte uns ja an der nötigen Erfahrung mit
solch speziellen Anlässen.
Und doch bleibt uns beim Gedanken an diesen Tag ein
eher bitterer Nachgeschmack: Es ist unglaublich, dass eine einzelne Person, die mit einer
zentralen Aufgabe betraut ist, wegen einer Lappalie die Vorarbeiten von hunderten von
Stunden fast zu Nichte machen kann. Wieviel solch ungebührliches Verhalten unserer Sache
schaden kann, bleibe offen. Sicher ist aber, dass dadurch bei uns ein grosser Teil an
Motivation verloren ging!
Auch das Ressort Sporthundewesen des RCS, unser
Auftraggeber für die Retrieverprüfungen, hinterlässt bei uns eher unschöne
Erinnerungen. Es ist schlichtweg enttäuschend, was uns seitens des RCS an Unterstützung
für diesen Anlass geboten wurde. Es darf doch nicht sein, dass für die Organisation der
Schweizermeisterschaft, die der Club schon seit vielen Jahren durchführt, dem
verantwortlichen Prüfungsleiter gerade mal ein paar wenige schriftliche Hinweise
abgegeben werden können. Dass die zugesagte personelle Unterstützung ausblieb, liegt
vermutlich an den besonderen Gegebenheiten mit und um die in Aussicht gestellte Person.
Wenn unser Club in Zukunft solche Anlässe, die zu den wichtigsten in seinem Vereinsjahr
zählen, aus den eigenen Reihen organisieren und durchführen will, besteht hier echter
Handlungsbedarf!
Für die kynologischen Anlässe im vergangenen Jahr
stehen drei Namen: Marliese und Thomas Grendelmeier und Vreni Späti - und Helfer, Helfer,
Helfer. An den Retrieverprüfungen vom 1. November zum Beispiel mussten wir für jeden
Teilnehmer mehr als einen Helfer stellen. Herzlichen Dank an alle!
Kurswesen
Vreni Späti hat im vergangenen Jahr die Familienhunde
Kurse in die Tat umgesetzt. Nach einigen Problemen bei der Platzsuche kam die Einladung
für die Frühjahrskurse leider etwas knapp vor dem Termin, so dass die erhofften
Teilnehmerzahlen nicht erreicht wurden. Dem gegenüber war die Beteiligung an den Kursen
nach den Sommerferien dafür um so erfreulicher.
Leider fehlte es uns oft an genügend Kursleitern.
Wir hoffen, dass alle Teilnehmer am seinerzeitigen Übungsleiterkurs mit Jacques Ditesheim
sich des Gelernten noch erinnern und für zukünftige Kurse auch wieder einmal zur
Verfügung stehen. Ein allfälliger WK für Übungsleiter liesse sich übrigens sehr
leicht organisieren, wenn genügend Interesse dafür da ist.
Sehr erfreut sind wir, dass unsere Bemühungen in
Sachen Platzsuche gefruchtet haben. Hansruedi Weinmann, der Präsident der SKG Sektion
Zürich, hat uns für unsere Erziehungskurse die Benutzung der Plätze auf der Weid und im
Reckenholz angeboten. Für diese offene Haltung uns gegenüber danken wir ihm bestens.
Aktivitäten für den RCS
Mit der Restrukturierung des RCS geht es in ganz kleinen Schritten voran. Nach den
neusten Informationen sollte den Regionalgruppenverantwortlichen das Modell "RCS
2000" vor der GV 99 des RCS präsentiert werden.
In diesem Zusammenhang waren wir in zwei aus
Vertretern aller Regionalgruppen zusammengesetzten Arbeitsgruppen dabei, nämlich
einerseits zum Thema Finanzen und andererseits zum Thema Koordination und Kommunikation.
Der zu diesen Themen gefundene Konsens soll dem RCS Vorstand helfen, die Fragen zu klären
bezüglich Kompetenzen, Verantwortung und Pflichten aber auch bezüglich der zukünftigen
Organisationsform der Regionalgruppen in einem restrukturierten RCS.
Administratives
Im vergangenen Jahr hat Nicole Schmid-Schori drei
"apport!" herausgegeben. Die dritte Ausgabe ist eines Missgeschicks wegen
leider erst vor zwei Tagen bis in alle Haushaltungen vorgedrungen. Ich bin aber
überzeugt, dass sie auch mit dieser Verspätung bei allen Mitgliedern gut aufgenommen
wurde. In Zukunft werden wir sicher alles daran setzen, um solch dumme Verspätungen zu
vermeiden.
Im Internet ist dieses Jahr eine richtige
RCS-Familie zusammengewachsen. Schon vier Regionalgruppen sind mit eigenen Webseiten
präsent, und seit kurzem tritt auch der RCS ganz ansprechend in Erscheinung. Und wie es
sich bei fortschrittsbewussten Organisationen gehört, ist alles vernetzt. Der
interessierte Surfer kann ganz einfach von den Aargauern zu uns, von uns zum RCS, von dort
zu den Romands oder ins Mittelland und wieder zurück, ganz nach Lust und Laune hin und
her springen und sich alle Publikationen ansehen, die ihn gerade ansprechen.
Dass hinter dem, was da alles so "easy"
tönt, viel Arbeit steckt, weiss Nicole nur zu gut. Und wenn wir auch einmal nicht mit den
aller neusten Informationen im Internet präsent sind, wird dies sicher auf Verständnis
stossen.
Unser Mitgliederbestand hat weiter
zugenommen. Von 211 Anschriften per Anfang Jahr sind es bis heute 243 geworden. 56
Neueintritten stehen 24 Austritte gegenüber.
Unserer Kasse geht es gut: Thomas
Grendelmeier wird dies in seinem Kassabericht in allen gewünschten Einzelheiten darlegen.
Wenn auch wir, dank der einen oder anderen Veranstaltung, zu diesem schönen Resultat
beitragen konnten, ohne unseren treuen Hauptsponsor Biomill, der uns neben seiner
finanziellen Unterstützung auch immer wieder mit tollen Naturalgaben unterstützt,
müssten wir uns kräftig zu Decke strecken, um mit einer einigermassen ausgeglichenen
Rechnung über die Runden zu kommen.
Die Geschicke der RGZ wurden im vergangenen Jahr
anlässlich von sieben Vorstandssitzungen bestimmt. Dazu waren aber auch noch
einige spezielle Sitzungen nötig, damit wir das umfangreiche Programm 1998 umsetzen
konnten.
Ich habe es eingangs erwähnt: Wir erlebten ein
reich befrachtetes Programm, und entsprechend gross war der Einsatz, den es allen
Beteiligten abverlangte. Es ist darum an der Zeit, eine Phase der Konsolidierung
einzuschalten. Wir sind in der glücklichen Lage, auf diese Jahresversammlung - eine
Ausnahme vorbehalten - keine Rücktritte aus dem erweiterten Vorstand entgegennehmen zu
müssen. Das neue Jahr können wir also mit unserer gut eingespielten Mannschaft in
Angriff nehmen. Und damit sich dies auch für die folgenden Jahre nicht ändern möge,
haben wir uns im Vorstand vorgenommen, die angesprochene Konsolidierung sehr ernst zu
nehmen und unsere Aktivitäten im letzten Jahr dieses Jahrtausends ganz bewusst darauf
auszurichten.
Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen aus dem
Vorstand für die schöne und gut Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.
Hansueli Zaugg, Präsident
Zürich, 30. Januar 1999
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JAHRESBERICHT
KYNOLOGIE
Wieder ist ein
ereignisreiches Hündeler-Jahr vorbei, vieles haben wir zusammen erlebt.
Vortrag Das
Märchen vom bösen Wolf"
Am 6. März fand sich eine
Schar von ca. 30 Interessierten im Schulhaus Brugg" in Adliswil ein, wo uns
Karin Hindenlang, Zoologin und Wildtierbiologin mit ihrem fachkundigen Vortrag über den
Wolf faszinierte. Sie führte uns in die Vergangenheit und zeigte auf, wie die Menschen zu
dem heute noch tief verwurzelten Negativbild über den Wolf gekommen sind und erläuterte
die Geschichte des Wolfes. Im zweiten Teil erklärte sie sein Verhalten, Jagen, die
Rangordnung usw. Auch das Thema Wiederansiedlung vom Wolf in der Schweiz wurde behandelt.
Die daraufhin gestellten Fragen konnte uns Karin mit grossem Fachwissen beantworten. Der
Abend war für alle Anwesenden sehr lehrreich und informativ - herzlichen Dank.
Military
Am 3. Mai war das 2.
Military für Retriever, wiederum organisiert von Kurt Schori, angesagt. Das Wetter meinte
es gut mit uns, also machten sich etwa 130 Retrieverteams frohgemut auf den Parcours bei
Bubikon. Wieder waren viele spannende Aufgaben zu lösen. Für die Hunde gab es Posten, wo
sie Gegenstände aus einer Wasserkiste fischen durften, Agility, Slalom, Büchsensprung
und Flaschenlabyrinth, war das ein Riesenplausch. Aber auch die Hundeführer waren
gefordert. Galt es doch an einem Posten mit grossen Boxhandschuhen mit einem Tennisball
Büchsen zu treffen oder einen Fragebogen auszufüllen. Zufrieden durften sich alle
anschliessend von unserer ausgezeichneten Küchenmannschaft im Festzelt verwöhnen lassen.
Aus dem reichbestückten Gabentisch wurden die Gewinner grosszügig belohnt.
Sommer-Familytag
Am 28. Juni trafen sich
zahlreiche unternehmungslustige RGZler und Familien zum traditionellen Familytag bei
der Pfadihütte in Thalwil. Der Organisator Roni Schlegel mit seinen Helfern hatte mit
grossem Einsatz einen phantastischen Waldlauf vorbereitet. Durch den Horgenberg ging es
diesmal, jedes Hundeherz schlug höher. Gab es doch einen Weiher, wo es einen Kong aus dem
Wasser zu apportieren galt. Später durfte man aus mehreren Fressnäpfen (oder möglichst
aus allen!) Futter aussuchen. Zum Schluß durfte noch ein Ei gefressen werden - oder
sollte man dieses eventuell im Maul tragen - so eine Zumutung! Auch für die Zweibeiner
war gesorgt, mussten sie doch anhand von Fotos den richtigen Weg finden und ihren Kopf
anstrengen, um die gestellten Fragen zu beantworten und aus der Erinnerung Gegenstände zu
benennen. Beim wohlverdienten, herrlichen Mittagessen konnten sich alle von den Strapazen
erholen.
Schwimmwettkampf für
Retriever im Zürichsee
Am 6. September fand ein
weiterer Höhepunkt im Wirken der RGZ statt. Zum ersten Mal sollte ein Schwimmwettkampf
unter Retrievern ausgetragen werden. Dank den guten Beziehungen von Kurt Schori gelang es,
diesen Anlass zu organisieren. Gab es doch schon im Vorfeld riesige Aufgaben zu lösen mit
dem Einholen von Bewilligungen, dem Planen der Infrastuktur, das Reglement musste
erarbeitet werden, die Mithilfe der Seepolizei gesichert werden und noch vieles mehr.
Schliesslich waren dann am betreffenden Tag über 30 Helfer damit beschäftigt, die
zahlreichen Hunde und ihre Meister zu betreuen und anzuleiten. In drei Altersklassen
aufgeteilt und mit verschiedenfarbigen Halsbändern versehen konnten die Hunde auf
abgetrennten Startbahnen ihre mehr oder weniger grossen Schwimmkünste unter Beweis
stellen. Die einen folgten freudig dem vorausgezogenen Kong und versuchten ihn zu
schnappen (einigen gelang dies sogar so gut, dass sie ihn nicht mehr hergeben wollten),
andere zogen es vor, möglichst rasch wieder das rettende Ufer zu erreichen. Das Rennen
verlief mit jeder Ausscheidungsrunde spannender. Auch die Zuschauer fieberten mit und
feuerten die Schwimmer in den Finalläufen immer heftiger an. Als Belohnung durften die
Sieger sehr attraktive Preise in Empfang nehmen. Auch dieser Anlass hat sicher allen
Beteiligten grosses Vergnügen bereitet, nicht zuletzt auch deshalb, weil in der
Mittagspause eine beeindruckende Vorführung mit Wasserrettungshunden verfolgt werden
konnte. Es ist beinahe unglaublich, mit welchem Einsatz diese Hunde ihre schwierige
Aufgabe im Wasser bewältigt haben.
Workshop Obedience
Bei unfreundlichem und
kühlem Wetter besammelten sich am 3. Oktober rund 30 Retriever mit ihren Herrchen und
Frauchen beim Klubhaus des HDVA Affoltern, um einen Einblick in die Sparte
Obedience" zu erhalten. Aus dem Baselbiet waren Jeannine Tschup und ihre
Kollegin Silvia, beides erfahrene Obedience-Sportlerinnen, angereist um uns diese
Disziplin zu demonstrieren und uns zu zeigen, wie wir mit unseren Hunden die verschiedenen
Abläufe üben können. Eindrücklich waren die Leistungen, welche sie mit ihren eigenen
Hunden vorführten. Den Teilnehmern konnten sie wertvolle Tips vermitteln um die Hunde
freudiger und aufgestellter zum Mitarbeiten zu bringen. Es zeigte sich wieder einmal mehr,
wie wichtig es ist, unsere Lieblinge richtig motivieren zu können. Diese Hundesportart
ist ein grossartiges und befriedigendes Zusammenarbeiten von Mensch und Hund, ein
Erlebnis, das vielleicht den einen oder andern dazu bringen kann, sich näher mit dieser
Disziplin auseinander zu setzen.
Retriever
Schweizermeisterschaft/Retriever-Prüfung am 1. November
Eine spezielle Aufgabe und
Herausforderung an unsere Reginalgruppe war die Organisation der Retriever-Prüfung und
zugleich Schweizermeisterschaft für Sporthunde des RCS. Die umfangreichen Vorbereitungen
unter der Leitung unseres Präsidenten, Hansueli Zaugg, begannen schon früh im Sommer.
Bedeutete es doch, dass der RGZ die weitläufigen Gelände und Reviere für diesen
bedeutenden Anlass finden und die ganze Infrastruktur aufbauen musste. Dank der
unermüdlichen Hilfe von Marliese Grendelmeier gelangen die Kontakte zu Land- und
Waldbesitzern, Forstämtern und vielen anderen wichtigen Stellen. Die Arbeitsplätze
mussten bestimmt, Zeitpläne erstellt, Fährtenläufer mussten gefunden, Reviere gesucht
und ausgesteckt werden, eine riesengrosse Aufgabe. Mehr als 45 Helfer standen dann am
Samstag und Sonntag im Einsatz. Das Wetter war miserabel, es regnete und der starke Wind
zerriss Markierungen und verhinderte das Aufstellen von Verpflegungszelten, der Boden war
aufgeweicht, ein richtiges Hundewetter". Mit grossem Einsatz versuchten die
Helfer ihren gestellten Aufgaben gerecht zu werden. Sie setzten sich tatkräftig ein, um
den Prüfungsteilnehmern unter diesen schwierigen Verhälnissen zu helfen und beruhigten
aufgebrachte Richter. Die Begleithunde wurden in den Fächern Nasenarbeit, Unterordnung
und Führigkeit geprüft, für die Sanitätshunde ging es um die Arbeit im Revier und in
der Unterordnung. Alle Leistungen wurden von den Richtern entsprechend benotet. Nach
Auswertung durch das Team Grendelmeier am PC wurden die Ranglisten erstellt und in den
Kategorien BH III und SanH III die Schweizermeister 1998 ermittelt. Der Anlass wurde
bereichert durch eine Vorführung von Polizeihunden im Drogeneinsatz. Die beiden
Hundeführer konnten den Zuschauern auf sehr eindrückliche und kompetente Art einen
Einblick in die Arbeit dieser Hunde vermitteln. Einmal mehr gebührt allen Helfern ein
ganz besonderes Dankeschön, denn dank ihrer Hilfe und ihrem tollen Einsatz haben sie
diesem Anlass trotz kleinen Misslichkeiten" zum guten Erfolg verholfen.
Familienhundekurse
Der erste Teil dieser Kurse
für Familienhunde auf dem Langenzinggen" in Oberglatt fand vor den
Sommerferien, der zweite in der Zeit bis zu den Herbstferien statt. Insgesamt waren etwa
25 Hunde unterschiedlichen Alters- und Ausbildungsstufen beteiligt. Die meisten wurden,
wie wir es uns erhofft hatten, von ihrem Meister/in und mindestens einer weiteren Person,
auch Kindern begleitet. So konnten Partner und Familie in die Uebungen mit einbezogen
werden und alle lernten, wie wichtig es ist, dass der Hund immer die gleichen Kommandos
oder Anweisungen bekommt. Es wurden die wichtigsten Grundbegriffe im Gehorsam für einen
angenehmen Familienhund geübt, aber auch gezeigt, wie man seinen vierbeinigen Freund
motivieren und mit ihm spielen kann. Alle hatte viel Spass und ich glaube, dass jeder
Teilnehmer etwas dabei profitieren konnte. An dieser Stelle möchte ich den
Uebungleiterinnen, welche mich bei der Betreuung der Kursteilnehmer unterstützt haben
ganz herzlich danken. Ohne sie könnten wir solche Kurse nicht durchführen.
Nachtplausch vom 7.
November
Die nächtliche Wanderung,
ausgezeichnet organisiert von Markus Winiger und seinem Helferteam, führte die Teilnehmer
vorbei an verschiedenen Posten mit Aufgaben für Hund und Meister. So gab es wiederum
Fragen zu beantworten, Sprünge und Slalom zu bewältigen und sich mit der Garette
anzufreunden. Den grössten Spass aber hatten die Retriever am Posten "Cervelats
apportieren". Einige fanden diese Uebung ganz besonders zum Fressen gut".
Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Fondue und Wein beschlossen die Teilnehmer diesen
sehr gelungenen Anlass.
Vorweihnachts-Wanderung
Der Abschluss des
RGZ-Jahres bildete, wie schon Tradition, eine Wanderung. Diesmal wurde sie von Dorle
Schmauder und Ursula Seiler vorbereitet und mit viel persönlichem Einsatz geleitet. Nach
Besammlung bei einer Jagdhütte in Schönenberg führte der Lauf an die Sihl und
anschliessend durch die schneebedeckte Landschaft. Unterwegs wurden die Wanderer mit einem
heissen Punsch überrascht und kehrten dann erfrischt und mit zufriedenen Gesichtern
wieder zur Jagdhütte zurück. Dort wurden sie von Andreas mit einer herrlichen
Gerstensuppe am knisternden Kaminfeuer verwöhnt und vom Samichlaus mit Chlaussäcklein
für ihre Vierbeiner beschenkt.
Wie Ihr gehört habt, war
es wieder ein reichbefrachtetes und ziemlich arbeitsaufwendiges Jahr. Auch ich möchte an
dieser Stelle noch einmal allen, welche sich bei der Organisation und der Durchführung
von Anlässen für irgendwelche Aufgaben zur Verfügung stellt haben, ganz besonders
herzlich danken. Es ist nicht selbstverständlich, bedingt es doch jeweils einen grossen
zeitlichen und auch ideellen Aufwand. Ohne Ihre Hilfe wäre das Durchführen des
Jahresprogrammes in dieser Form nicht möglich.
Herzlichen Dank aber auch Ihnen
allen dass Sie immer freudig und begeistert mitmachen. Wir haben wiederum eine grosse
Beteiligung von unseren aktiven Mitgliedern verzeichnen können was zeigt, dass wir doch
wahrscheinlich auf dem richtigen Weg sind mit unseren Aktivitäten.
Vreni Späti
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Jahresbericht 1997 des
Präsidenten
der Regionalgruppe Zürich des Retriever Club Schweiz
Mit einem neu zusammengestellten Vorstand von 8
Mitglieder und 8 Beisitzern starteten wir ins zweite Vereinsjahr unserer Regionalgruppe.
Auf dem Papier waren wir gut gerüstet, doch der Schein trügt: Bei den
Vorstandsmitgliedern klaffte eine Lücke, bei den Beisitzern sogar deren vier! Ein
Vereinsvorstand mit fünf Mitgliedern, die alle den gleichen Namen haben - vakant -
ist schon nicht alltäglich. Doch deswegen liessen wir uns nicht aus der Fassung bringen.
Ein tolles Jahresproramm stand uns bevor, und es galt darum nur eine Devise: Packen wir
es an!
Familien- und gesellschaftliche Anlässe
Die erste Jahresversammlung bot uns nicht nur
die trockenen Themen der Traktandenliste, ohne die eine Jahresversammlung nun einmal
einfach nicht auskommt. Sie bot uns auch einen sehr gemütlichen und lustigen zweiten
Teil, der in einer Prämierung von Plüsch-, Holz-, Papp-, Porzellan- und was es sonst
noch an "Natur nahen" Hunden gibt gipfelte. Als Animatrice und Maître de
plaisir, wer hätte es anders erwartet, zeichnete unsere kynologische Leiterin Catherine
Keller.
Das Thema des Vortragsabends lautete: Vom
ungeborenen Welpen zum quicklebendigen Hundekind. Fragen von der Paarung bis zu Ankörung
wurden vom Züchterehepaar Susanne und Kurt Schori kompetent beantwortet. Die wichtige
Phase der Welpenprägung stellte Frau Dina Berlowitz eindrücklich dar. Die Vorträge
wurden mit Dias untermauert und sogar einen Film über die Geburt von Hunden konnten die
Teilnehmer ansehen.
Im Mai erlebten wir einen Höhepunkt unseres
Jahresprogramms: das Retriever Military in Bubikon mit gut 150 teilnehmenden
Retrievern. Unter der sehr initiativen Schwerarbeit von Kurt Schori konnten wir den
Teilnehmern einen Anlass präsentieren, der in jeder Beziehung als gelungen bezeichnet
werden kann. Unser Dank geht einerseits an alle Mitarbeiter und Helfer, die auf irgendeine
Art zum Gelingen beigetragen haben, andererseits aber auch an die vielen Sponsoren - allen
voran unseren Hauptsponsor die Firma Bucherer, Schmuck, Juwelen, Uhren - die uns mit ihren
Gaben und ihrer finanziellen Unterstützung die Durchführung dieses Anlasses überhaupt
erst möglich machten.
Der Family Mitte Jahr wird zur Tradition: Ein
Plauschparcour am Morgen, ein gemütliches Mittagessen und Spiele für Gross und Klein am
Nachmittag. Dass ein gesunder Wettbewerb unter den Teilnehmern, wenn auch nur zum Plausch
ausgetragen, eben doch immer gefragt ist, kommt an diesem Tag so richtig zum Ausdruck. Wie
liesse sich sonst das Feuer und der Eifer, mit denen sich jeder Teilnehmer, ob Gross oder
Klein, an die Aufgaben heranmacht erklären? Mit einem unvergesslichen Höhepunkt wurde
der Family abgeschlossen: Wir konnten eine eindrückliche Vorführung der Jagdgruppe des
RCS unter der Leitung von Malu und Dani Marx miterleben, die ich an dieser Stelle nochmals
ganz herzlich verdanke.
Mit einer kurzen Verspätung von einem Tag vertrieb die RGZ
am 1. November die Geister. Am Halloween führte uns ein Gruselparcours durch die
dunkle Nacht. Der dabei von den Teilnehmern bewiesene Mut war aber nicht umsonst: Ein
gemütlicher Abend mit Raclette à discrétion war der wohlverdiente Lohn für
ausgestandene Ängste, Gruseln und kalte Rückenschauer.
Gemütlich schlossen wir das Jahr mit der Chlauswanderung,
die uns zu einem guten Znacht und einem Lotto zu Gunsten von Le Copain führte. Es ist
doch schon erstaunlich, woher der Samichlaus alle diese Episödchen und Geschichtchen hat,
die er an diesem Tag dem einen und anderen vorzubringen weiss.
Unsere Statistik besagt, dass an diesen Anlässen 228
Anschriften teilgenommen haben. Wir können daraus gut doppelt soviele Teilnehmer
ableiten, wenn wir uns vor Augen halten, dass hinter einer Anschrift meist mehr als zwei
Teilnehmer stehen.
Für die Organisation dieser Anlässe waren Marliese und
Thomas Grendelmeier, Danielle Hambidge, Catherine Keller und Kurt Schori
zuständig. Für die hervorragende Bewirtung zeichnete Andreas Godenzi, und damit alles
reibungslos ablaufen konnte waren neben vielen Helfern an den Posten auch Myrtha Haag und
Ralph Gehrig immer wieder im Einsatz. Allen gilt mein herzlicher Dank für die viele
Arbeit und den Einsatz, den sie für unsere Regionalgruppe geleistet haben.
Workshops
Vier Workshops standen im vergangenen Jahr auf unserem
Programm:
Nothelferkurs
Agility
Sanitätshund
Agility Wettkampftag
Sie wurden von 92 Anschriften besucht. Auch hier gilt
bezüglich der Anschriften, was ich bereits oben erwähnt habe. Darum können wir von
einer Teilnehmerzahl von weit über 100 Personen reden: was für ein Erfolg!
Hinter diesen Workshops stehen nur zwei Namen: Catherine
Keller und Vreni Späti. Es braucht viel, bis ein Workshop realisiert ist! Es ist darum
nicht schwer, sich vorzustellen, wieviel diese beiden Damen für die RGZ geleistet haben:
Bravo und vielen herzlichen Dank.
Kurswesen
Initiativ wie wir sie kennen, hat Catherine Keller den
Ball, der ihr von Jacques Ditesheim an der letzten Jahresversammlung zugespielt wurde,
aufgenommen: Unter der Leitung des Präsidenten des RCS hatte sie bereits im Februar einen
Übungsleiterkurs mit 14 Teilnehmern realisiert. Im Anschluss daran hatte sie ein erstes
Konzept für ein RGZ eigenes Kurswesen entworfen und auch in die Tat umgesetzt.
An fünf verschiedenen Kursorten, verteilt auf die Regionen
rund um Zürich und auch in der Stadt, wurden folgende Kurse durchgeführt:
Junghundekurs
BH1 - Kurs
Agility
Obedience
Diese Kurse wurden von gesamthaft 47 Teilnehmern
besucht. Aus den Erfahrungen daraus und den bei den Uebungsleitern durchgeführten
Umfragen konnte der Vorstand noch keine Klarheit ermitteln, welche Art von Kursen in der
RGZ am meisten gefragt ist.
Wir haben darum dem letzten "apport!" einen
Fragebogen beigelegt, dessen Auswertung uns aufzeigen soll, was, in welcher Form, wie oft
und wo von der RGZ bezüglich Kursangebot erwartet wird. Die Resultate der Auswertung
werden an der Jahresversammlung diskutiert, mit dem Ziel den Konsens mit den Mitgliedern
zu finden. Ein erstes sehr erfreuliches Resultat der Umfrage ist, dass sich eine ganze
Anzahl Mitglieder als Kursleiter zur Verfügung stellen werden.
Hinter den bisher durchgeführten Kursen steckt eine enorme
Arbeit, die fast ausschliesslich von Catherine Keller geleistet wurde. Dafür gebührt ihr
unsere uneingeschränkte Anerkennung, verbunden mit dem herzlichsten Dank. Nicht vergessen
möchte ich an dieser Stelle auch alle Kursleiter, die mit ihrem Einsatz mit geholfen
haben, diese ersten Erfahrungen zu sammeln. Es sind dies
Marliese und Ruedi Erni, Hans Keller, Lotti
Liengme, Gaby Meier, Andy Pedrerol,
Iris Schlegel, Nicole Schori und Vreni Späti
Besten Dank für Eure Mitarbeit. Ich bin sicher, dass Ihr
dabei manch schöne Erfahrung gemacht habt.
Aktivitäten für den RCS
Für eine Regionalgruppe gebührt es sich, Aktivitäten
für den RCS zu übernehmen. Dieses Jahr haben wir die Durchführung eines Wesenstests im
Auftrag der Zuchtkommission des RCS übernommen. Anfangs September haben auf dem Gelände
des Kynologischen Vereins Embrach etwa 40 Retriever die Zuchttauglichkeitsprüfung
abgelegt.
Unter der Leitung von Kurt Schori stellte die RGZ Platz,
Material, Helfer und Bewirtung. Andreas Godenzi zauberte eine Verpflegung hin für
Offizielle und Richter des RCS, die Teilnehmer und die Helfer, von der in Kreisen der
Zuchtkommission des RCS noch lange gesprochen wurde. Auch was Platz, Umgebung und
Infrastruktur anbelangt ernteten wir grosses Lob. Wir möchten dieses im vollen Umfang an
den KV Embrach weitergeben. Nur dank dem grosszügigen Entgegenkommen der Vereinsleitung
konnten wir von den Einrichtungen an der Thur Gebrauch machen. Auch an dieser Stelle
spreche ich der KV Embrach meinen besten Dank aus.
Administratives
Im vergangenen Jahr hat Andrea Cantieni wieder drei
"apport!" herausgegeben. Dieses Mitteilungsblatt ist aus der RGZ gar nicht
mehr wegzudenken. Alle unsere Anlässe sind darin in Wort und Bild festgehalten. Es ist
das Sprachrohr des Vorstands und unsere Mitglieder melden sich darin zu Wort. Dank der
vielen Sponsoren kann es weitgehend selbsttragend gestaltet werden. Ein herzliches
Dankeschön an alle, die mit ihrem Inserat dazubeitragen.
Neu sind wir im Internet. Nicole Schori hat eine
Webpage konzipiert, unter der das "apport!" abgedruckt ist, auf bevorstehende
Anlässe hingewiesen wird, das Jahresprogramm eingesehen und ein Serviceangebot mit
nützlichen Adressen und Informationen abgefragt werden kann. Sicher wird als Nächstes
die direkte Anmeldung an unsere Veranstaltungen mittels E-Mail eingeführt und es wird
nicht mehr lange dauern, bis wir auch die Unkostenbeiträge und Startgelder über
Internetbanking direkt in unsere Kasse überweisen können. Die RGZ ist eben in jeder
Beziehung ganz vorne mit dabei!
Unser Mitgliederbestand hat weiter zugenommen. Von
152 Anschriften per Anfang Jahr sind es bis heute 211 geworden. 78 Neueintritten
stehen nur 19 Austritte gegenüber.
Unser Kassier hat die letztjährige Zielsetzung sehr
effizient umgesetzt.: Wir sind einem RGZ-Vermögen in Höhe einer fünfstelligen Zahl
einen guten Schritt näher gekommen. Dies ist vorab auf die umsichtige Verwaltung unserer
Mittel durch Thomas Grendelmeier zurückzuführen. Er begnügt sich nicht damit, unsere
Buchhaltung zu Hause nachzuführen. Vielmehr ist er an jeder Veranstaltung präsent und
sorgt dafür, dass jeweils am Abend auch die Kasse stimmt. Ein vorbildlicher Einsatz.
Herzlichen Dank Thomas. Aber auch der Firma BioMill verdanken wir unsere gute finanzielle
Situation, übernimmt sie mit ihrem jährlichen Sponsorbeitrag doch nicht nur einen
ansehnlichen Teil unserer administrativen Kosten, sondern sie ermöglicht auch, dass wir
an all unseren Anlässen immer mit sehr schönen Preisen aufwarten können. Ich bedanke
mich dafür im Namen der gesamten RGZ.
Die Geschicke der RGZ wurden im vergangenen Jahr
anlässlich von acht Vorstandssitzungen bestimmt. Leider mussten wir im vergangenen
Jahr von drei gewichtigen Austritten aus dem Vorstand Kenntnis nehmen:
Andrea Cantieni will sich vom Schreiben für die RGZ
zurückziehen. Sie war von allem Anfang an dabei, ist massgebende Mitbegründerin des
"apport!", hat viel zur Steigerung des Bekannheitsgrads der RGZ geleistet und
tatkräftig an der Organisation von vielen Anlässen mitgearbeitet und dafür
verantwortlich gezeichnet.
Catherine Keller ist nach den USA entschwunden. Auch
sie war von Anfang an dabei. Ihr verdanken wir alles, was in Sachen Kynologie in der RGZ
bisher geboten wurde. Sie war für uns eine Frau von Tat - ohne viel Federlesens hat sie
Ideen umgesetzt und ihre zielstrebige Art zu handeln hat es der RGZ ermöglicht, in so
kurzer Zeit so viel zu erreichen.
Ich danke allen drei Demissionärinnen für all ihre
Leistungen, ihren unermüdlichen Einsatz für die RGZ und die schöne Zusammenarbeit
während der vergangenen drei Jahre im Vorstand.
Ab letztem Herbst ist Danielle
Hambidge in die Bresche gesprungen. Sie hat das Amt der Aktuarin ad interim
übernommen und sogleich auch tatkräftig zugepackt bei der Organisation der
Chlauswanderung und der Jahresversammlung. Merci beaucoup!
Nach wie vor heissen verschiedene unserer
Vorstandsmitglieder Vakant! Ich hoffe, dass sich dies bereits an der bevorstehenden
Jahresversammlung ändert, oder dass es uns möglichst anfangs dieses Jahres gelingt, die
offenen Stellen zu besetzen. Viele unserer Vorstandsmitglieder haben ein gerüttet Mass an
Arbeit übernommen, und es könnte ja sein, dass dies dem einen oder anderen auf die Dauer
zu viel wird. Ich richte darum meinen dringenden Appell an alle Mitglieder der RGZ: bitte
helfen Sie mit, dass wir alle Vorstandsfunktionen besetzen können. Nur das bietet Gewähr
für Kontinuität!
Dass wir die Arbeit für die RGZ gerne machen liegt
vorallem daran, dass sie uns durch eine grosse Teilnahme unserer Mitglieder an unseren
Veranstaltungen honoriert wird. Dafür danke ich allen unseren Mitgliedern ganz speziell.
Meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen danke ich für die gute Zusammenarbeit im
vergangenen Jahr. Wir hatten echt eine gute Zeit. Besten Dank!
Zürich, 31. Januar 1998
Hansueli Zaugg, Präsident
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Das isch der Bricht wo d'Catherine üs us Amerika gschickt
het
JAHRESBERICHT
LEITERIN KYNOLOGIE. Catherine Keller-Brawand
Jahresversammlung
An der gutbesuchten Jahresversammlung konnten wir auf ein erfreuliches RGZ-Jahr
zurückblicken und ein attraktives Programm für 1997 beschliessen.
Vortrag
vom ungeborenen Welpen zum quicklebendigen Hund v. 7.3.97
Der als "Frage-Antwort"
aufgebaute Dia-Vortrag behandelte alle Fragen der Hundezucht, Vorbereitungen
(Ausstellungswesen, Ankörung + Wesenstest, interner Papierkrieg) sowie die Geburt und
Aufzucht. Es wurde ein Kurzfilm von der Geburt eines Flatlis gezeigt. Unser Gast, Frau
Dina Berlowitz, Autorin verschiedener Bücher, äusserte Gedanken zur Welpenprägung und
über Welpenspiele mit lustigen und eindrücklichen Dias. Für alle Anwesenden ein sehr
informativer Anlass.
Uebungsleiterkurs
Am ersten wunderschönen, warmen Märzsonntag wurde in Höngg ein Uebungsleiterkurs
unter fachkundiger Leitung durchgeführt. RCS Präsidenten Jacques Ditesheim arbeitete mit
den zukünftigen Uebungsleiter/innen sehr intensiv und brachte viele gute Impulse in die
RGZ. Der Grundstein zu den Kursen war gelegt - nun konnte aufgebaut werden!
Kurse 1. Teil
Im März u. April starteten wir in ZH Höngg, Wädenswil, Dübendorf und Oberglatt mit
"Schnupper Junghunde- und BH I Kursen. Ich möchte an dieser Stelle nochmals allen
neugebackenen Uebungsleitern und Leiterinnen, Marlyse + Ruedi Erni, Gaby Meier, Andy
Pedrerol, Lotti Liegme, Nicole Schori und Vreni Späti recht herzlich danken. Ohne sie
hätten Hans und ich die vielen Hündeler und Hündelerinnen nie so individuell und in
kleinen Gruppen betreuen können. Ich glaube sagen zu können: es hat allen Spass gemacht
und jeder HF und jeder Hund hat etwas gelernt!! Der grosse Erfolg (etwa 45
Teilnehmer/innen) spornte an, ein regelmässiges Training anzubieten. Mein Kompliment gilt
allen, welche trotz teilweise schlechtem Wetter immer tapfer mithielten.
Nothelferkurs
Am 20. April fand in Regen und z.T. Schnee der dritte Nothelferkurs statt, wieder mit
der altbewährten Crew "unseren" Ärzten Assunta di Carlo - Martin Hejl und
unseren internen Helferinnen. Wiederum war das Interesse gross und viele Hundehalter/innen
konnten üben, wie man einem Hund im Notfall hilft, ihm z.B. Fieber misst, Tabletten
eingibt oder Verbände anlegt.
Agility-Workshop
Wiederum konnten wir am 10.5. die schöne Anlage der HDVA (Hunde Dressurverein
Altstetten) mieten. Die Teilnehmer/innen absolvierten, nach vorgängigem Training an den
diversen Hindernissen einen Parcour. Agility verlangt Geduld von HF und grosses Vertrauen
des Hundes, eine tolle Teamarbeit, die beide auch körperlich fordert. Der Anlass gab viel
zu lachen und zu staunen - die Retriever zeigten ihren HF ganz neue Seiten ihres Könnens.
Military
In Bubikon konnte bei traumhaftem Wetter am 25. Mai zum ersten Mal ein
Retriever-Military mit grossem Erfolg durchgeführt werden. Diesen riesigen Plausch mit
vielen Posten für Hund und Meister wollten sich die RGZ'ler und viele andere
Retriever-Freunde aus den umliegenden Kantonen nicht entgehen lassen. Sie wurden denn auch
belohnt mit einem wunderschönen Military-Parcours mit vielen unterhaltsamen Posten, wo
alle ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten.
Familytag
Der 29. Juni, der Familytag der RGZ mit einem Postenlauf voller Überraschungen, einem
sportlichen Plausch-Wettkampf mit Armbrustschiessen, Fussball und Pingpong endete mit
einer eindrücklichen Vorführung des jagdlichen Apportierens durch Dani und Malu Marx. Es
war wunderschön zu sehen, wie die Retriever verschiedenen Alters- und Ausbildungsstufen
ihrem Rassenamen alle Ehre antaten - die Apportier- (retrieve)-Arbeit begeisterte die
Zuschauer total.
Da möchte ich einflechten, dass unser
Mitglied Hansruedi Weinmann und seine Partnerin erfolgreich eine Jagdgruppe gegründet
haben und ein regelmässiges Training durchführen.
Hier der Bericht von Teilnehmer Hans mit
Ayala:
Seit März 97 trainierten wir wöchentlich
- an verschiedenen Orten in unterschiedlichem Gelände im Raum Zürich-Nord bis
Frauenfeld. Wir. das sind ein gutes Dutzend Hundeführer/Innen mit ihren Retrievern im
Alter von 1 bis 8 Jahren. Das Training war ganz der Grundausbildung eines
"gundog" gewidmet. Die Anforderungen waren dem Ausbildungsstand der einzelnen
Teams angepasst, so, dass jeder Teilnehmer optimal von der Erfahrung der beiden Kursleiter
profitieren konnte. Ich hoffe sehr, dass dieser Kurs im 1998 weitergeführt wird, denn er
ist eine Bereicherung des Programms der RGZ.
Sani-Workshop
Wer hätte uns besser, charmanter und instruktiver die SANI-Arbeit vorführen können
als unser RCS-Päsident Jacques Ditesheim. Mit seinem Instruktoren Team konnten wir in
kleinen Gruppen die Grundübungen zur Sanitätsarbeit kennen lernen. Zu welchen
Suchfähigkeiten man den Retriever ausbilden kann, wurde ganz eindrücklich demonstriert.
Schön, wenn es in Zukunft in der RGZ auch eine kleine Sani-Gruppe geben würde!
Agility-Plausch
In der Reithalle Wädenswil fand der erste Agility-Plausch Parcours statt. 4
verschiedene Durchgänge - von Ruedi und Marlyse Erni "ausgetüftelt" und
gerichtet ergaben das Tagesresultat. Es war interessant zuzuschauen, mit wieviel Speed,
Talent, Ehrgeiz, Humor und Temperament Hunde und HF über den Parcours flitzten!! Keine
einfache Aufgabe übrigens für "Nicht-Reithallen-Erfahrene" - der Pferdemist
und Duft war manchmal dem Hund beinahe wichtiger als die Agility-Stangen ....!!!
Kurse II Teil
Ab Juli konnten wir, nach langwierigen Verhandlungen, die Plätze Höngg und Uster
mieten, um regelmässige Trainingstage anzubieten. Meine Freude war gross, kamen doch
immer mehr Teilnehmer/innen (vor allem nach den Sommermonaten) um unter RGZ'lern zu üben.
Jeder Samstag erfüllte mich. Die Fortschritte überall waren Belohnung und Dank. Allen,
die mitgeholfen haben nochmals ein herzliches Dankeschön!
Dann erfolgte unsere überraschende (auch
für uns!!!) Abreise in die USA.
Wir denken viel an alle RGZ'ler und
RGZ'lerinnen, mit denen wir zwei so tolle Jahre verbringen durften. Alles Gute und --
macht weiter!!!
Catherine + Hans Keller
Noch weitere zwei Anlässe folgten, es
waren dies
Halloween
Ein richtiger "Grusel" Parcours am Abend des 1. November. Selten hatte man
so viele erwartungsvolle Hundeteams am Start gesehen. Es fragt sich nur, worauf die
meisten erpicht waren. War es der nächtliche Spuk im Wald oder vielleicht das zu
erwartende Raclette? Zuerst ging es darum, im Dunkeln Hund und Mensch zu testen. Wer hatte
mehr Angst, sich im Wald zurechtzufinden, wer hatte grösseres Vertrauen - unsere
Vierbeiner zu uns oder vielleicht wir zu unseren vierbeinigen Freunden? Viele Teilnehmer
waren erstaunt, wie sie ihr Hund dank seiner ausgezeichneten Nase zielgerecht durch den
Wald zum nächsten Posten geführt hat. Zum Abschluss zogen dann die Unermüdlichen mit
selbstgeschnizten "Räbeliechtli" zur warmen Schützenstube zum wohlverdienten
und herrlich schmeckenden Raclette.
Samichlauswanderung
Als Jahresabschluss fand sich am 7. Dezember nochmals eine grosse Schar
Retrieverfreunde zusammen um miteinander einen Spaziergang durch Feld und Wald zu machen.
Unterwegs wurden sie vom Samichlaus überrascht, welcher die Kinder mit Nüssen und
Mandarinli belohnte und mit Sprüchlein beglückt wurde. Ein zufriedenes Beisammensein mit
Lottomatch bildete in der gemütlichen Schützenstube den Abschluss des Nachmittages und
gleichfalls des RGZ-Jahres.
I möcht a dere Stell nid unterlo, der
Catherine ganz härzlich z'danke für dä umfangrich Johresbricht und, was sicher au i
Ihrem Sinn isch, für alles, wo si i dene zwöi Johr für d'RGZ gmacht het.
Glichzitig möcht'ig d'Glägeheit wohrnäh,
all dene rächt herzlich Dankeschön z'säge wo sich immer wieder zur Verfüegig gstell
hei mitz'hälfe und mit grossen Isatz derfür g'sorget hei, dass alli üsi Aläss
überhaupt z'Stand cho si.
Aber nid nur de Hälfer möchti danke
sondern au ganz bsunder Ihne allne. Sie hei bi jedem Alass begeischteret und
freudig mitgmacht. Me darf sicher anä, dass mer für die meischte im letschte Johr öppis
hei chönne biete. Das zeigt, dass vo 210 Mitglieder vo der RGZ öppe 2/3 entweder bi
Kurse, Familiealäss oder a Work-shops oder bi mehrere dervo mitgmacht hei.
Mir hoffe, dass mir au im 1998 Ihri Erwartige chönne
erfülle und freue üs uf Ihri witeri Teilnahm bi üsne Veranstaltige.
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